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© CC0 Public Domain, Pixabay.de

15.02.2017 Wie ein Geist dabei half seinen Mörder zu fassen

An einem ganz normalen Januarnachmittag 1897 befahl der Schmied Edward Shue dem Sohn seines Nachbarn, dass er zu seinem Haus gehen sollte, um zu sehen, ob seine Frau etwas vom Markt benötigte. Als er ankam, fand der Jung Elva, die Frau des Schmieds, tot am Fuße der Treppe liegend.

Verzweifelt rannte der Junge nach Hause und beschrieb seinen Eltern was er gesehen hatte. Diese informierten umgehend den Dorfarzt, George Knapp.

Als George am Ort des Schreckens ankam, war Elva bereits von ihrem Ehemann ins Schlafzimmer getragen worden. Knapp wollte ihren Hals untersuchte, doch ihr Mann ließ es nicht zu. Aus Respekt vor dem trauernden Witwer, führte Knapp keine weiteren Untersuchungen durch.

Während Elvas Beerdigung in ihrem Geburtsort, fiel der versammelten Trauergemeinde das seltsame Verhalten des Witwers auf, der hektisch umherlief und immer wieder versuchte, den Hals und den Kopf der toten Frau zu verdecken.  

Die Erscheinungen

Elvas Mutter, Mary Jane Heaster, war überzeugt, dass ihre Tochter umgebracht worden war. Sie hatte Edward noch nie leiden können und nahm zu Elvas Geist Kontakt auf.

Während vier aufeinanderfolgenden Nächten hatte Mary Jane immer wieder Kontakt mit Elva, die ihr erzählte, dass sie von ihrem Ehemann schwer misshandelt worden war. In der Mordnacht gab es am Abendbrottisch einen heftigen Streit, den Edward damit beendete, dass er seiner Frau den Hals umdrehte.  

Mary Jane verlangte daraufhin, dass der Fall wieder aufgerollt werden sollte. Während der Morduntersuchung wurde herausgefunden, dass Elva bereits Edwards dritte Frau war. Seine erste Frau hatte sich von ihm scheiden lassen und seine zweite Frau hatte ihn bei der Polizei wegen schwerer Körperverletzung angezeigt. Nur acht Monate später kam seine zweite Frau auf mysteriöse Weise ums Leben. Nach diesen Funden wurde Edward festgenommen.

Die Gerichtsverhandlung

Das Problem bestand jedoch darin dem Richter zu erklären, dass der Beweis für die Tat von einem Geist geliefert worden war. Schlussendlich wurde Edward jedoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Er starb bereits nach drei Jahren alleine in seiner Zelle an Masern und Lungenentzündung.

Bis heute ist der Fall in Greenbrier, West Virginia, wo all dies passiert ist, als der einzige Fall bekannt, in dem ein Geist bei der Festnahme seines Mörders behilflich war. 

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