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Am 17. März 2003 ordnete der damalige Staatspräsident des Irak Saddam Hussein einen Banküberfall auf die Central Bank of Iraq an.

 

Angst vor dem Irak-Krieg

 

Umgerechnet fast eine Milliarde US-Dollar wurden an diesem Tag aus der Bank entwendet. Der Überfall ereignete sich nur wenige Tage, bevor die Vereinigten Staaten von Amerika im Rahmen des Irak-Kriegs in das Land eindrangen.

Die Räuber nutzten für ihr Verbrechen weder Waffen noch sonst eine Form von Gewalt. Stattdessen überreichten sie dem Bankdirektor einen Brief und wiederholten mehrfach, dass sie das Geld vor ausländischen Kräften in Sicherheit bringen müssten.

 

Auftrag aus obersten Rängen

 

Tatsächlich hatte Saddam Hussein den Bankraub in Auftrag gegeben. Der Staatspräsident wollte so verhindern, dass das Geld in die Hände der US-Amerikaner fiel.

Die amerikanischen Kräfte wurden kurz darauf von dem Plan Husseins in Kenntnis gesetzt, doch zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Geld bereits in Luft aufgelöst. Bis heute, auch nach dem Tod von Saddam Hussein, konnte der Großteil des Geldes nicht wieder ausfindig gemacht werden.  

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