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Ein Patient mit Lungenkrebs im Endstadium wird auf Marianne Löhrs (Name geändert) Station verlegt.

Sie ergreift Eigeninitiative, zieht ein blutdrucksenkendes Mittel auf und injiziert es dem Patienten, der kurz darauf stirbt. Dieser Sterbefall wird als „natürlicher Tod“ behandelt. Es war der sechste Mord, den Marianne Löhr auf ihrer Station im Krankenhaus begangen hat. Zwei Tage später wird der Klinikleiter endlich über den Serienmord-Verdacht und die unmittelbaren Beobachtungen eines Pflegers in dem Fall informiert.

Vor Gericht sprach Marianne Löhr später von einem „absurden Irrtum“, ohne näher auszuführen, worin dieser Irrtum bestand.

Selbst dem psychiatrischen Gutachter gelang es nicht, das Wesen von Marianne zu entschlüsseln. Er konnte kein klares Motiv für ihre Morde finden.

Genau hier will Profiler Stephan Harbort ansetzen: Warum hat sie diese Morde begangen? Was war ihre Motivation? Harbort geht davon aus, dass es Marianne Löhr weniger um das Wohl der Patienten ging, als vielmehr um sie selbst. Diese Hypothese zu überprüfen, dürfte ziemlich schwierig werden. Denn Löhr gilt als misstrauische und schwer zugängliche Person, die gerne auf ihrer Meinung beharrt.

Wie das Interview weitergeht, erfahrt ihr in Protokolle des Bösen.

Protokolle des Bösen

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INFOGRAFIK: Vermisstenfälle in Deutschland