
Übersinnliche Phänomene
Sagenumwobene Spukhäuser Deutschlands
Das Grundstück, auf dem sich das Haus Fühlingen befindet, ist ein besonders geschichtsträchtiger Ort. Als ein Teil der bekannten Fühlinger Heide fand dort eine der größten Schlachten des Mittelalters statt. 1884 kaufte Freiherr von Oppenheim das Gelände und errichtet dort ein Pferdegestüt mit Rennbahn. Über Jahrzehnte hinweg verfiel das Haus, das später in den Besitz der Stadt Köln überging.
Der Spuk um das Haus Fühlingen beginnt zur Zeit des Nationalsozialismus, als der Gutshofbesitzer einigen Zwangsarbeitern ein Schlaflager auf seinem Anwesen bietet. Schon nach kurzer Zeit soll er einen der Arbeiter erschlagen lassen haben, da dieser verbotenerweise eine Liaison mit der Tochter des Gutsherren eingegangen war. Außerdem wird berichtet, dass sich zur Nachkriegszeit ein verzweifelter Nazirichter auf Grund seiner aussichtslosen Situation im zweiten Stock erhängt haben soll. Es gibt Erzählungen von der Sichtung eines Geistes, der an einem Strick in einem der Räume des Haus' Fühlingen hinge.
Die Legenden und Geschehnisse rund um das Geisterhaus müssen nicht der Wahrheit entsprechen - eines ist jedoch klar: Für Spannung und Gänsehaut ist gesorgt. Noch mehr Gänsehautfaktor gibt es jeden Sonntag in der A&E Serie "Übersinnliche Phänomene".